Reflexion LiveVortrag Prof. Hofmann

Am Dienstag war es wieder so weit und Herr Prof Hofmann hat ein Portfoliomodell seiner Universität vorgestellt. Hoch interessant und es scheint ja wirklich zu funktionieren. Was ich besonders finde ist die Entwicklung der eigenen Studien- und Berufskompetenz im Bereich Portfolioarbeit. Ohne den SOOC hätte keinerlei Erfahrung in diesem Bereich gesammelt. Doch wenn ich mein ganzes Studium danach organisiert hätte, wäre ich viel sicherer beziehungsweise hätte mein Wissen stetig ausbauen können. Außerdem glaube ich, dass mediale Kompetenzen immer wichtiger in Unternehmen werden. Die Portfolioarbeit findet immer mehr in größeren Universitäten Einzug und als Student einer sogenannten Exzellenz Uni muss man darin Fähigkeiten erwerben. Natürlich gibt es verschiedene Modelle wie man so etwas umsetzen kann. Die AQUA Punkte oder das sogenannte Studium generale sind eine Möglichkeit, aber sind wir doch mal ehrlich… wir machen das ein Semester sporadisch nebenbei. Wir haben also einen oberflächlichen Eindruck davon erhalten, was social Media alles leisten kann. Meine Erwartungen wurden übertroffen, aber dazu mehr am Dienstag 😉
Umso beneidenswert habe ich dem Vortrag von Prof Hofmann gelauscht und habe große Ohren bekommen, wie „einfach“ und wissenschaftlich die das umsetzen. Ich staune auch über die Professionalität! Es ist ein Aushängeschild für die Uni. ES heißt bei Prof. Hofmann Lernen und Reflexion über das E-Portfolio…toll! Man kann also seine Lernfortschritte teilen und bekommt auch von anderen ein Feedback. Wie wichtig das doch ist eine Meinung von anderen zu bekommen. Die Portfoliobeiträge werden in der Uni mit einem offiziellen Maßstab gemessen. Jeder kann sich daran orientieren. Natürlich zeigt Hofmann auch welche technischen Voraussetzungen es geben muss. Da könnte es bei dem einen oder anderen auch schon scheitern. Gerade die Uni stellt solche Oberflächen zur Verfügung…nur einbinden müsste sie es noch. Auch finde ich die Forschungsarbeit, die dahinter von seiner Kollegien unternommen wird interessant.
Ich bin für den Vortrag sehr dankbar, denn er hat mir gezeigt, wie wertvoll die Erfahrungen mit Portolioarbeit ist. Klar mobiles Arbeiten wird immer wichtiger und hat für die Arbeitnehmer und natürlich Arbeitgeber enorme Vorteile. Hat man einen Außentermin dann kann man von unterwegs gleich seine Ergebnisse mitteilen und andere Mitarbeiten können gleich auf die Einträge zugreifen. In meinem Praktikum habe ich Erfahrung mit dem Programm CRM gesammelt. Als neuer Mitarbeiter hat man somit auf die intensiv gepflegte Datenbank Zugriff und kann beispielsweise am Telefon Auskunft geben. Hier einen Link für die Homepage: http://www.sugarcrm.com/de Es ist eine Art Intranet, worauf auch von zu Hause jeder zugreifen kann.
Zusammenfassend will ich sagen, dass ich eigentlich enttäuscht von meiner Universität bin, solche Projekte nur als AQUA anzubieten. Klar es kostet Geld und Zeit Personal zu finden…aber das Ergebnis wäre super. Studenten, die eigentlich nichts mit Informatik zu tun haben, wie ich als Geisteswissenschaftler sind froh über solche Angebote. Doch wie fast überall: Übung macht den Meister und ich hätte gerne mehr Zeit gehabt.
Das ist also mein letzter Blogpost für SOOC1314…komisch…schon vorbei.

Werbeanzeigen

Citavi – als Beispiel für die Portfolioarbeit

Citavi ist ein Programm für die Herstellung von Literaturverzeichnissen. Allerdings ist es eigentlich mehr als das. Im folgenden werde ich versuchen das Programm vorzustellen und was ich mir in Zukunft vorstellen kann.

Citavi gibt es kostenlos als download für Studenten, Forschern, Bibliotheken und Unternehmen. Es ist möglich in dem Programm selbst Texte zu recherchieren, die andere Anwender hinzugefügt haben. Es ist möglich in Fachdatenbanken zu suchen und ist somit von der Slub unabhängig. Doch ich muss sagen die meisten Datenbanken hat auch die Slub. Apropos Slub: habe ich dort ein Buch gefunden und verwende es für meine Arbeit, dann kann ich in der Slubdatenbank ganz simpel die RISdatei downloaden und die Literatur wird bei Citavi automatisch eingefügt. Das Programm erkennt Merkmale wie Autor, Datum, Verlage und andere relevante Dinge. Nur bem Datentyp musste ich manchmal nachhelfen. Aber das Einfügen der Literatur funktioniert auch noch mit anderen Features: Manuell, automatisch (mit ISDN oder PUMEd), Barcodescanner!!! Ich kann also mit meinem Smartephone das Buch einscannen und verbinde es mit Citavi. Hier ist Mobilität groß geschrieben und das finde ich angemessen! Natürlich geht es auch aus den PDF, aber das ist keine neue Erfindung;) Diese Übernahme der relevanten Daten funktioniert zuverlässig und muss nicht nochmal überprüft werden. (Ich werde es trotzdem machen: sicher ist sicher)
Hier sehe ich einen großen Vorteil, denn schon verwendetes Material ist so schneller zugänglich. Ein großes Plus ist auch das verwalten und auswerten von Literatur, was bei wissenschaftlichen Arbeiten enorm wichtig ist. Wobei ich sehr überrascht war, ist die unkomplizierte Verwendung mit Word – praktisch ein Add-In. Nach dem download ist Citavi gleich mit Word vernetzt und man kann von seinem Dokument auf sein Projekt im Citavi zugreifen.

Nicht nur Literatur kann verwaltet werden,  sondern auch Aufgaben verteilt beziehungsweise terminiert werden. Bei größeren ist das von Vorteil, wenn es gleich in einem Projekt zu sehen ist. Screenshots kann man unter folgenden Link sehen http://www.citavi.de/de/screenshots.html

Stellt man das Projekt als Teamprojekt ein, kann man es auch schützen lassen. Man agiert praktisch im lokalen Netz zusammen. Viele Teilnehmer können so im Netz gleichzeitig arbeiten und sieht die Ergebnisse der Anderen sofort. Für die Projekte ist es möglich Rechte zu vergeben: Lese oder Schreibrechte. Hier kann man voneinander lernen und sich ergänzen.

Wichtig ist auch, dass Citavi die Zitate überprüft und erkennt, wenn einen ein Fehler unterlaufen ist. So passieren keine Plagiate mehr.

Für mich ist das Programm ein Segen, denn ich schreibe derzeit meine Bachelorarbeit und kann mich über Literaturchaos nicht mehr beschweren. Es ist alles sehr übersichtlich, geordnet, flexibel. Ich kann in anderen Datenbanken recherchieren und bin unabhängig von Laptop.

Es ist in meinem Fall jetzt kein Portfolio, doch wenn es Unternehmen oder Forschungsgruppen nutzen, ist es im Prinzip nichts anderen. Mehrere Personen können zusammen in einem lokalen Netz zusammen arbeiten, kommentieren, lesen oder schreiben.

E-Portfolio Arbeit von der Kita bis zum Seniorenalter

Ich finden den Gedanken interessant und möchte ihn einfach mal weiterentwicklen:

Die Aufbereitung der E-Portfolios müsste bis zu einem gewissen Alter von Erwachsenen angelegt und später dann begleitet werden. Ich kann mir gut vorstellen, dass somit zum Beispiel der Stand des Spracherwerbes von Kindern protokolliert werden kann. Eventuell bekommt jedes Kind ein eigenes Portfolio mit den Sparten: Sprache, Motorik, soziale Kompetenz etc. Darin kann die Erzieherin aber ganz wichtig auch die Familie Fortschritte oder eventuell Defizite des Kindes eintragen. Jeder der Teilnehmer kann darauf zugreifen. Diese Lernfortschritten werden automatisch von einem Programm analysiert und in einem Diagramm dargestellt. Dies sollte auch mit dem Jugendamt oder Familienhilfe vernetzt sein. Es können somit Hilfsprogramme schneller und gezielt vermittelt werden. Anträge für finanzielle Mittel oder Kindertagesmütter können schnell gefunden werden. Das E-Portfolio wächst natürlich mit dem Alter des Kindes mit. In der Schule kann es sich unter Beaufsichtigung selbst mit anderen Schülern vernetzten. Gruppen- oder Projektarbeiten können so schneller und unkomplizierter gelöst werden. Die Ergebnisse der Schüler wird in einer Art Zwischenzeugnis mit Fähigkeiten protokolliert. Dies ist natürlich für Studenten genauso denkbar. Das E-Portfolio wäre allerdings rießig.

Was ich mir desweiteren sehr gut vorstellen kann, ist die Aufbereitung der beruflichen Fähigkeiten. Das Erstellen eines Lebenslaufes wäre sehr viel einfache, wenn alle Daten und Zeugnisse gleich gesammelt Griff bereit wären. Wenn man somit eine Referenz angibt, ist eine Verlinkung zu der Firma gleich denkbar. Eine größere Recherche seitens der Firma würde entfallen.

Ganz wichtig hierbei ist die Privatsphäre. Es muss möglich sein die persönlichen Dinge einzuschränken. Das heißt auch für die Betreiber. Ich denke hier an Facebook. Wir können zwar derzeit die Privatsphäre einstellen, doch trotzdem werden die Daten gespeichert. Vorstellbar ist eine Art Appboard. Wir selbst können entscheiden, welche E-Portfolios wir anlegen. Ich zum Beispiel würde eine Professionellapp wählen: alle Zeugnisse, Arbeits- und Zwischenzeugnisse, Stellenausschreibungen oder Sprachnachweise können dort abgelegt werden und unkompliziert zusammen gefügt werden. Die Formate können variable ausgesucht werden oder der Praktikapate kann dort einen Kommentar hinterlassen. Dann sendet man seine Bewerbung nur in Form einem Links zu ersehnten  Firma. Diese ist in der Lage mit Hilfe des Linkes auf meine ausgewählten Zeugnisse zuzugreifen und sich ein umfassendes Bild zu machen. Gleichzeitig wird die Referenz gleich mit angezeigt. Eine weiter App wäre für meine zukünftigen Kinder;) Dort möchte ich eintragen wann Arzttermine sind, der Arzt kann selbst darauf zugreifen und Ergebnisse eintragen. Die Kindergärtnerinnen können Lernfortschritte eintragen oder auch Elterngespräche terminieren. Hier ganz wichtig: ich selbst bestimme, was sehen die Ärzte oder die Erzieherinnen.

Ja es ist eine super Idee, aber es gibt auch Komplikationen:

Der Portfoliobetreiber muss regelmäßig und fleißig selbst alles sammeln. Hier sehe ich meine größte Schwäche. Ich hatte versucht drei Wochen bei Twitter einen Post zu setzten. Ja es ist mir nicht gelungen.

Es ist sehr aufwendig und zeitintensiv für den Blogger beziehungsweise verbringt man schon sehr viel Zeit auf Arbeit mit Computerarbeiten. Ich kann mir vorstellen, dass in der Freizeit etwas interaktiver sein möchte. Es wäre fantastisch, wenn es wie in mit der neuen xbox funktionieren würde. Mein Homecomputer spricht mit mir und erkennt welche Artefakte er in welches Portfolio aufnehmen muss. Jeder Mensch hat eine Art mega SD-Karte, die er überall mitnehmen kann…Kindergarten, Schule, Uni, Partys. Sehr utopisch…und vor allem mit den derzeitigen Sicherheitsdiskussionen kauf vorstellbar.

Ich glaube, dass das Tablett ein Anstoß in diese Richtung war. Der Mensch ist in der Lage das Tab zu jeder Gelegenheit mitzunehmen. Ja man kann auch das Smartphone dazu zählen. Diese Geräten müssten jetzt nur noch unterscheiden, was speichere ich in welches Portfolio.

Die Gefahr dabei ist der sogenannte gläserne Mensch. Wir sind dann für jeden online sichtbar. Wo befinde ich mich und was mache ich gerade mit wem. Ja das gibt es jetzt auch schon, aber dann legt meine SD Karte alles protokollartig ab. Es wäre fantastisch, aber gleichzeitig ein Risiko. Eine neue Art von Kommunikation entsteht. Ich muss mich mit meinem neuen Date nicht mehr über den „Lebenslauf“ unterhalten, sondern schau in sein Portfolio. Man hätte Zeit für andere Themen und Aktivitäten oder erkennt die Sinnlosigkeit des Dates.

Ich merke ich bin etwas vom Thema abgeschweift und in der Utopie gelandet. Prinzipiell glaube ich, dass es möglich ist Portfolios anzulegen. Ich denke, dass es eine Vorstufe schon gibt in Form des Tab oder Smartephones. Die Umwälzung der Technologien ist auch eine finanzielle Frage. Ein Tab ist ziemlich teuer für Alleinstehende oder Studenten (außer man ist Arztkind;)) Schließt man diese dann aus? Dann würden diese am Geschehen nicht mehr teilnehmen können. Das heißt Schulen, Krankenhäuser, Büros, Unternehmen, Einkaufszentren müssten ein einheitliches System haben mit dem man selbst arbeiten kann. Jetzt kaum vorstellbar.

Ich glaube mich zu erinnern, dass es eine Idee der einen Krankenakte gab. Also jeder Mensch hat nur noch eine Krankenakte, wo jeder behandelnde Arzt Zugriff hat und einen Eintrag hinterlassen kann. In diesem Fall notwendig und auch von Vorteil. Warum dieser Gedanke gescheiter ist, weiß ich nicht. Das ist aber auch eine Art Portfolio.

Learning App zu Partikelverben

Ich studiere Germanistik und werde bald einen Vortrag zu dem Thema Partikelverben und Präfixverben halten. Gerne habe ich es, wenn man seinen Vortrag nochmal zusammenfassen kann. Ich denke eine Möglichkeit ist ein Rätsel zum Thema anzubieten. Allerdings passt zu meinem Thema kein Bild oder ein Video, trotzdem habe ich Learning App ausprobiert:
http://LearningApps.org/watch?v=p3fa7vw2c
Deswegen habe ich mich dazu entschieden ein kleines Kreuzworträtsel zu kreieren. Viele Fragen habe ich nicht hinzugefügt, weil meine Vortragspartnerin ihre Fragen noch einfügen muss;)
Zur Auswertung des Programmes Learning App:
Wie immer muss man sich anmelden. Das mache ich ungern…es wäre besser man hätte ein universelles Login, welches man überall einsetzten kann. So muss ich nicht immer neu überlegen.
Learning App ist leicht verständlich und wirklich unkompliziert. Ich konnte es einfach verwenden ohne vorher mich zu informieren. Im Vergleich dazu ist openknowledge kompliziert. Ich erstellte also mein Rätsel. Gut ich habe jetzt keine Bilder eingefügt, weil es auch schwer zu meinem Thema passt. Doch ich habs trotzdem einfach getestet und es war wirklich unkompliziert. Ich mag das Programm sehr. Als Lehrer würde ich es öfter verwendet. Rätsel habe etwas spielerisches und man setzt sich gleichzeitig mit dem Thema auseinander. Die Bearbeitungszeit ist für den Lehrer hingegen geringer, als wenn er selbst ein Rätsel basteln müsste. Auch die anderen Funktionen haben mich überzeugt und ich nehme Learning App in meinen neuen Lernressourcen mit auf.

Knowledgeworker- Auswertung

Auf der Basis von open knowledge habe ich die Frage: Wo kommt der Weihnachtsmann her? bearbeitet. Zur Vorbereitung habe ich am Dienstag die Live-Session verfolgt, dort wurde von Jenny Weber das Programm präsentiert. Da ich immer gerne andere Arten von Präsentationstechniken ausprobiere, entschied ich mich das auch gleich zu probieren. Hier versuche ich eine Auswertung und Fragen aufzuwerfen, die mir vielleicht jemand beantworten kann;)
Zuerst läuft dieses Programm permanent übers Internet. Das setzt ein zuverlässiges und schnelles Internet voraus. Ich hatte immer Angst, dass mein Internet weg ist und zack damit auch die Speicherung nicht mehr funktioniert. Außerdem hatte ich bei dem Laden von Bildern immer das Problem lange warten zu müssen. Das heißt für den Kreis Erzgebirge ist diese Art von Bearbeitung echt anstrengend und vor allem langwierig. Das zähle ich als Kritik, da auch eine Bearbeitung bspw. im Zug nicht möglich wäre. Eigentlich schade, da wir ja alle mobil sein müssen.
Das Anlegen der Zielgruppe war ok und auch das Starten der Präsentation war übersichtlich und leicht zu händeln.
Mein Ziel war eine Weltkarte zu zeigen und dann Hotspots mit den einzelnen Ländern anzulegen. Ich denke, dass hat super geklappt. Es war wirklich einfach. Die Ortung der Hotspots war etwas umständlich. Hier würde ich mir wünschen, dass man sie einfach auf der Präsentation hin- und herziehen kann, ohne zwischendurch auf der Vorschau zu kontrollieren. In einem Hotspot habe ich eine Verlinkung auf „Süddeutsche“ Zeitung gelegt, leider erkennt man das nicht;( Als Leser möchte ich lesen können, wo ich drauf drücke kann. Ich habe versucht es fett oder kursiv zu machen, aber vergeblich. Das ist meine erste Frage, ob das möglich ist verlinkte Texte sichtbar zu machen. Die Zoombar für Medien ist mir auch ein Rätsel geblieben. Gern hätte ich meine Bilder vergrößert. Ich dachte ein einfaches klicken reicht aus, aber da tat sich nichts. Eine generelle Bearbeitung der Bilder wäre schön. Wenn ich aus dem Internet Bilder ziehe und sie direkt hochlade, möchte ich nicht erst mit meinem eigenen Bildbearbeitungsprogramm die Bilder bearbeiten. Es wäre fantastisch einfach, wenn ich das direkt in dem Menü für die Medien machen könnte. Aus diesem Grund ist auch die Karte nicht beschnitten. Gerne hätte ich nur die Karte gezeigt. Muss ich hier eigentlich irgendwelche Lizenzen angeben?
Von der allgemeinen Gestaltung des Programms bin ich nur zur Hälfte überzeugt. Für mich sind die Symbole zu klein und es gibt sehr viele Pfade, um zum Ziel zu kommen. Bei der Bearbeitung eines Bildes öffnet sich immer ein neues Fenster, auch bei der Vorschau der gesamten Präsentation. Ich glaube für einen routinierten Ablauf müsste ich natürlich noch weiter mit dem Programm arbeiten. Auch muss ich bei einem erneuten Login eingeben, welche Sprache ich wähle möchte. Warum kann das Programm es nicht speichern bzw. habe ich etwas übersehen? Ich hatte vielleicht auch gleich zu viele Möglichkeiten zu gestalten. Das finde ich wirklich positiv: Hotspots, Sprechblasen, Verlinkung etc. das ist wirklich kompakt und kann immer wieder neu kreiert werden, wie es zum Thema passt. Auch die Verbindung und Kommunikation mit anderen Teilnehmern ist super.
Eine letzte Frage: Wie erfolgt hier das Einfügen in das E-Portfolio? Über den Link direkt von knowledgeworker?

Was wissen Mrs. Facebook und Mr. Google?

Diese Aufgabe finde ich sehr interessant, denn damit wird ein bisschen an Themenblock II angeknüpft. Ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt und bin ganz gespannt, welche Geheimnisse mir Facebook oder Google entlocken konnten. Zuerst Facebook:
Meine Erwartungen sind hier am höchsten, da es eine Menge Informationen gibt. Eigentlich gebe ich viele Dinge ein, die ich gut finde und benutzte auch Facebook dazu Angebote von Firmen zu lesen. Ich habe sogar an einem Gewinnspiel mitgemacht und gewonnen. Dabei handelt es sich um eine nordeuropäische Firma, die Sicherheitsleuchten für Hunde herstellt. Sie haben mich dann auf Facebook privat kontaktiert. Ich finde das ganz toll, dass länderübergreifend Kontakt hergestellt werden kann.
Facebook gibt an wie alt ich bin, wo ich herkomme und welche Freunde ich von wo habe. Okay das wusste ich schon selbst und das stufe ich als harmlose Marketinginfo ein. Interessant wird es als Diagramme gezeigt werden…aha soso. Wann verlinke ich oder like ich, wird gezeigt. Dabei zeigt sich, dass ich eigentlich kein großer Poster bin, sondern sehr viel like oder share. Ich habe in dieser Zeit auch einmal meinen Status geändert, was natürlich gleich vermerkt wurde. Das Diagramm mit der Zeitenverteilung, wann ich aktiv werde, zeigt eigentlich nur, dass ich den ganzen Tag immer mal online bin. Daraus lässt sich schliesen, dass ich ein Smartphone habe. Doch Facebook weiß auch welches;) Als Linguist war ich sehr begeistert von der Analyse meiner Sprache. Ich musste allerdings feststellen, dass aufgrund weniger eigener Posts eine sehr eingeschränkte Analyse durchgeführt wurde. Das meist verwendete Wort ist der, danach folgt: böse, danke, Wolf…naja das ist die Auswertung von zwei Posts. Klar dann folgt, wann ich welche Fotos hochgeladen habe und wie viele Alben ich besitze. Spannend ist vorallem auch die Aufteilung meiner Freunde. Demnach habe ich mehr weibliche Freunde, aber fast genauso viele männliche. Und dann wird ausgewertet, wer davon in einer Beziehung steht, single ist oder was man sich bei Facebook noch so aussuchen kann. Die meisten meiner Freunde sind vergeben. Danach folgt wie alt meine Freunde sind und wo wer wohnt. Zuletzt kommt noch ein Board mit einem Netzwerk. Dabei wird gezeigt, welche Cliquen ich habe. Aber das war mir schon bekannt und nicht neu. Nur Facebook sieht, dass ich verschiedene Freundeskreise habe. Stört mich das? Ich weiß es nicht.
Nun der Googlebericht. Da ich hier nicht so aktiv bin, erwarte ich auch nicht so viel .
Ich benutzte Google seit etwa einem Monat und der Bericht zeigt, dass ich zu fast 70% im Web aktiv bin und weniger Bilder google. Außerdem habe ich bin jetzt 50 Videos auf Youtube gesehen. Mehr sagt der Bericht nicht aus. Na ja das ist nicht viel.

Also wirkliche Geheimnisse gibt es nicht. Aber ich denke, dass es für Marketingexperten interessant ist. Vorallem kann man seine Zielgruppe jetzt besser einschätzen, wenn man denn die Daten hätte. Die Frage ist doch, ob es uns tatsächlich schadet. Facebook weiß nicht, welcher Mensch ist bin und welche Schwächen und Stärken ich habe. Sie wissen auch nicht wie ist die Verbindung zu meinen Eltern oder wie putze ich meine Wohnung. Sie kratzen an der Oberfläche.

Reflexion Themenblock II

Der Themenblock II hat mir schwer zu gesetzt. Natürlich ein interessantes Thema, welches noch lange nicht ausgeschöpft ist. Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind für einen Laien schwer zu durchschauen. Immer wieder werden Diskussionen in Foren ausgefechtet und beim Lesen werde ich nur noch unsicherer. Schon kleine Schritte im Internet können rechtliche Bedingungen verletzte und ich mache mich strafbar. Anscheinend ist es aber so, dass nicht nur wir als kleine Blogger nicht durchsehen, sondern auch die Rechtler. Ich habe noch nie von jemanden aus meinem Umfeld gehört, er habe Probleme mit der Justiz, weil er ein Bild nicht richtig lizensiert hat. Wie auch oft festgestellt wurde, ist das Thema interpretierbar. Das erinnert mich ein wenig an meinen Deutschunterricht oder Geschichte, wo wir Schüler interpretieren mussten. Ich hatte immer das Gefühl, dass die Bewertung willkürlich passiert. Wie will man ein Gedicht oder ein Bild richtig deuten? Mit diesem Thema habe ich mich diese Woche intensiv auseinander gesetzt und viele Foren dazu gelesen. http://www.jurablogs.com/thema/rechtliche-rahmenbedingungen
Dazu habe ich eine Bildergeschichte kreiert, wobei ich versucht habe die Bilder richtig zu lizensieren. Eine nicht ganz einfache Aufgabe, da bei jedem Bild die Rechte nachgelesen werden muss.
Als zweite Aufgabe habe ich dann die Frage bearbeitet, ob es eine Welt voller Bloggern geben kann. Nach wie vor bin ich der Meinung, dass es nicht so kommen wird. Diese These habe ich versucht mit zwei Statistiken zu unterstützen. Dabei geht hervor, dass auch jetzt nur wenige auf Blogs zurück greifen. Ich vermute ja auch, dass es in anderen Ländern anders aussieht. Nur wir Deutschen tun uns immer mit Veränderungen schwer. Bis der Boom der Social Media hier angekommen ist, ist doch eine Weile vergangen.
Auch eine Diskussionsplattform bildete das Thema Datenschutz. Hier musste ich mich aber raus nehmen, denn für mich gibt es keinen Datenschutz mehr. Jeder wird beobachtet selbst, wenn er nicht das Internet benutzt. Hierzu zähle ich besonders die Videoüberwachung an den Straßen oder die Datensicherung der Handys. Wenn ich den vollen Datenschutz haben will, müsste ich mit meinen Hund in den Wald ziehen und selbst meine Nahrung anbauen. Die Beobachtung, Datensicherung und damit auch Weiterverwendung beginnt doch nicht erst beim Internet. Aus diesem Grund habe ich das Thema nicht bearbeitet. Es erschüttert mich, dass es noch Menschen gibt, die Datensicherung fordern, aber Videos im Internet posten. Das betrifft nicht unser Projekt, doch ein Blick zu Facebook reicht meist schon aus.
Ich hatte außerdem ein paar technische Probleme, wie die richtige Verlinkung der Aufgaben, sowie das mein Kommentar irgendwie nicht lesbar ist. Wie sagt man: Technik die begeistert. In diesem Sinne, freue ich mich auf Runde 3 über den 3. Advent!